Inselfeste - Poolvilla Kamares auf Skopelos

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Inselfeste

Skópelos
 


Skópelos - Inselfestivitäten


Die Griechen lieben ihre Festtage, die sie oft mit grossem Aufwand begehen. Es gibt zwei Arten von
Feiertagen: die nationalen und die lokalen. Meist sind es historische, religiöse oder kulturelle Anlässe.

Fast ohne Ausnahme feiert jedes Dorf sein eigenes Kirchweifest (
Panigyri). Die Kirchweihfeste sind immer ein willkommener Anlass, sich bei Musik und Tanz zu treffen. Die oftmals zweitägigen Feiern mit Essen, Trinken und Musik sind Höhepunkte im griechischen Alltag und Kirchenfeste gibt es einige:


  • Am 25. Februar wird der Märtyrertod des ersten Inselbischofs Ágios Rigínos aus dem Jahr 362. Nach dem Gottesdienst im Reginoú-Moni gibt es im Hof der Anlage Essen für alle, Musik und Tanz. Noch heute ziehen zahlreiche Einheimische zu dieser Gelegenheit ihre alten Trachten an.

  • Am 6. Mai feiert man das Weifest der Ekklisía Panagía Polemístria.

  • Am 1. Juli ist das Weifest der Ekklisía Ágii Anargíri.

  • Am 26. Juli dasjenige der Ágia Paraskeví. Auch an diesem Fest werden noch die Trachten getragen.

  • Am 6. August findet das Fest im Moni Metamorphósis statt.

  • Am 23. August Weifest der Ekklisía Panagía tis Episcopí in Skopelos-Chóra.

  • Am 9. November Fest im Moni Evangelístria.


Bei uns feiert man den Geburtstag. Die meisten kennen ihren Namenstag überhaupt nicht. Anders in Griechenland. Gefeiert und beschenkt wird man am Namenstag. Der Geburtstag ist auf Skópelos eher ein weiterer Grund etwas zu feiern und man gedenkt dann mehr der Mutter des Geburtstagskindes.

Hochzeiten und Taufen sind oft Anlässe bei dem das halbe Dorf eingeladen ist und es kommen auch Verwandte und Freunde vom Festland.

Sieben Wochen vor Ostern wird auf Skópelos Apókries, der griechische Karneval, gefeiert. Die Frauen tragen Männer- und die Männer Frauentrachten. Die so verkleideten Bewohner führen in den Gassen von Skópelos-Chóra ein buntes Spektakel, in Form einer Showhochzeit, auf. Dabei wird gesungen und überall wird der sogenannte Tráta, ein Inseltanz, aufgeführt. Nach dieser „Hochzeit" wird ein von Schülern gebautes Schiff mit einem Kapitän durch die Gassen getragen. Das Interessante dabei ist, dass niemand mehr weiss woher dieser Brauch eigentlich gekommen ist.

Unsere Nachbarin Isabel, die Journalistin ist, ist dieser Frage nachgegangen und hat ein Buch darübergeschrieben. Sie berichtete, dass viel auf den Fruchtbar-keits- und Weingott Dionysos hinweist. Das ganze Dorf ist auf den Beinen und keiner will es sich entgehen lassen. Zur Belustigung aller stürzen sich vor allem jüngere Männer ins (kalte) Meer.

Bei jeder Gelegenheit, die sich bietet, veranstalten die Skopelíter ein Fest. So zum Beispiel die Bürgermeisterwahl, bei uns eine eher trockene und uninteres-sante Angelegenheit, wird jeweils auf Skópelos richtig gehen gefeiert.

Die Wahl findet an einem Tag statt. Alle Skopelíter und Skopelítinnen, die wählen wollen müssen ihre Wahlzettel zum Wahlbüro auf dem Schulhausgelände bringen, auch die Festland-Skopelíten. Eine Abstimmung per Post ist nicht möglich.

Am selben Abend des Wahltages wird das von Hand ausgezählte Ergebnis dem an der Paralía versammelten Volk mitgeteilt. Alle Cafés sind jeweils voll und alle warten auf das Ergebnis. Dann wird gefestet, das heisst es wird viel getanzt, getrunken und gelacht.

 
 
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